Hier wird ein stolzes altes Hotel in Stockholm wieder zum Leben erweckt

Das Haus blickt zurück auf 100 Jahre Hotelbetrieb – jetzt ist es das Thon Hotel Vasa!

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Ab SEK 995
pro Zimmer / pro Nacht

„Die Arbeit an diesem Projekt war unglaublich lohnend. Es ist eine Ehre, diesem Gebäude seinen Stolz und seine Würde zurückzugeben – ganz so, wie es das verdient hat“, sagt Magnus Jansson von Skyhill Projektledning & Arkitektur. 

Er ist verantwortlicher Architekt für das neue Thon Hotel Vasa, das am 14. April 2026 in der Vasagatan in Stockholm eröffnet wurde. 

„Wir haben Schicht für Schicht die respektlosen Eingriffe entfernt, die im Lauf der Jahre vorgenommen wurden, und die Seele des Gebäudes wieder hervorgebracht. Es war eine wahre Freude“, berichtet der Architekt. 

Ein Gebäude mit sehr viel Geschichte in den Wänden 

Nur wenige Hotels in Stockholm haben eine so reiche und komplexe Geschichte wie das Haus in der Vasagatan 20. Hier, in der Mitte zwischen dem Hauptbahnhof und den pulsierenden Straßen der Stadt, öffnete das Hotel Terminus bereits 1910 seine Türen. Doch die Geschichte reicht noch weiter zurück.

„Tatsächlich gab es hier bereits um 1750 eine Bebauung, lange bevor die Vasagatan überhaupt existierte“, berichtet Jansson. 

„Damals war dies eine ziemlich heruntergekommene Gegend. Das ursprüngliche Gebäude war ein dreistöckiges Steinhaus – etwas ganz Anderes als das, was wir hier heute sehen –, und hatte einen Ausgang zur Straße Klara Vattugränd. 

Doch mit dem Aufkommen der Eisenbahn am Ende des 19. Jahrhunderts veränderte sich das ganze Gebiet.“ Die Vasagatan wurde zur neuen Prachtstraße der Stadt und mehrere große Hotels wurden entlang der Straße errichtet. 

Von 1907 bis 1910 wurde das Gebäude umfassend umgebaut und das Hotel Terminus öffnete seine Türen. Das Haus wurde an das neue Straßenbild angepasst und erhielt eine Fassade in einer besonderen Mischung aus Jugendstil, amerikanischem Chicago-Stil und Anklängen an die Ästhetik der Kolonialzeit.

„Der Stilmix war sehr eigenwillig, aber die Hotels entlang der Vasagatan kämpften um die Aufmerksamkeit und niemand wollte im Schatten der Konkurrenz stehen“, erzählt Jansson.

„Außerdem wurde der Eingang in Richtung Vasagatan verlegt und ein neues Treppenhaus und ein kleiner Aufzug eingebaut. Ein Teil der Anordnung, die wir heute im Gebäude sehen, stammt aus diesem Umbau.“ 

Der nächste große Eingriff erfolgte in den 1930er-Jahren mit der Einführung eines Mezzanins und Veränderungen an der Fassade. Die Deckenhöhe im Gebäude wurde abgesenkt und der Stil im Einklang mit dem Funktionalismus der damaligen Zeit vereinfacht. Zwischen den 1940er- und 1960er-Jahren setzte sich der Wandel fort – oftmals auf Kosten der ursprünglichen Architektur.

Immerhin entging das Gebäude der Abrissbirne, die damals besonders im umliegenden Stockholmer Stadtviertel Norrmalm große Spuren hinterließ. Für Jansson ein Rätsel:

„Das ist fast nicht zu verstehen. Die U-Bahn verläuft direkt unter uns und viele Nachbargebäude wurden abgerissen. Doch dieses Haus blieb erhalten und erhielt stattdessen direkt angrenzend einen Eingang zur U-Bahn. Zum Glück musste also jemand den Wert erkannt haben.“ 

Vom vergessenen Hotel zur modernen Größe

Das Hotel Terminus hielt dieses Gebäude bis 2020 am Leben und es heißt, dass sich das Haus etwa ebenso lange im Besitz derselben Familie befand. Doch als das Hotelgeschäft einbrach und das Haus neue Betreiber brauchte, erwarb die Thon Gruppe das Gebäude. 

Seither wurde intensiv daran gearbeitet, den Erhalt und die Modernisierung des Hotelgebäudes zu kombinieren. Jansson und sein Team sind mit äußerster Gründlichkeit vorgegangen: Sie haben sich in Archive versenkt, alte Bilder studiert, vermauerte Fenster wieder geöffnet und unlogische Baustrukturen beseitigt, die den Eindruck des Hauses beeinträchtigt haben.

Die Gäste stilvoll willkommen heißen 

Mit dem neuen Thon Hotel Vasa wird also eine ganze Hoteltradition mitten im Herzen von Stockholm wiederbelebt. 

Wo früher ein etwas vergessenes Gebäude mit niedrigen Deckenhöhen und verunglückten Lösungen lag, befindet sich jetzt ein Hotel, das ebenso stolz wie zugänglich erscheinen möchte – mit prächtigen Fassaden, die dem Look der 1950er-Jahre entsprechen, der die Gegend prägt. 

„Das Ziel war es, die guten Qualitäten, die bereits im Gebäude vorhanden waren, hervorzuheben und mit modernen Ergänzungen zu kombinieren“, sagt Jansson. 

Er freut sich sehr, dass das Hotel jetzt Gäste willkommen heißen kann:

„Wir wollten nicht irgendein Hotel schaffen. Es sollte ein schönes Hotel mit einer gemütlichen, wohnlichen Atmosphäre werden, das den ursprünglichen Stolz und die Eleganz wieder aufgreift.“ 

„Die Gäste, die hierher kommen, sollen das gleiche gute Gefühl haben wie vor 100 Jahren, als die Vasagatan von prächtigen, schönen Hotels gesäumt wurde“, sagt Jansson. 

„Und ich finde, das haben wir geschafft.“

Salon Terminal 

Im Thon Hotel Vasa können Sie im Salon Terminal ein unvergessliches kulinarisches Erlebnis genießen. In der Küche des Salon Terminal werden traditionelle Techniken mit modernem gastronomischem Know-how kombiniert. Das Ergebnis sind mit Präzision und Sorgfalt zubereitete, vertraute Brasseriegerichte. 

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