Reiseführer für die Atlantikstraße

Fahren Sie diesen Sommer die Atlantikstraße entlang und erleben Sie die Kontraste zwischen wilder westnorwegischer Natur und präziser Ingenieurskunst. Machen Sie die Fahrt hinaus zur Fjordmündung und erleben Sie mit eigenen Augen, warum die englische Zeitung The Guardian diese Straße zwischen Kristiansund und Molde zur schönsten Autofahrt der Welt erklärt hat.

Routenvorschlag: Fosnavåg - Ålesund - Molde - Kristiansund

Die Atlantikstraße schlängelt sich über kleine Inseln und Schären, die durch niedrige Brücken verbunden sind, nach Hustadvika. Die Straße ist den härtesten Witterungsbedingungen ausgesetzt, die die Welt zu bieten hat. Durch die Kombination aus präziser Ingenieurskunst und wilder Natur ist dies eine Autofahrt, die Sie sobald nicht vergessen werden.

Die Fahrt hinaus in die Fjordmündung bietet herrliche Panoramen. Bei dieser Begegnung mit Mutter Erde fühlt man sich oft sehr klein. Es gibt viele Schiffe und Seeleute, die an den Riffen in dieser Gegend ihr Schicksal ereilt hat. Nicht zuletzt gab es viele unvergessliche Fahrten für Jung und Alt über die 1989 eröffnete Atlantikstraße.

Das sollten Sie entlang der Atlantikstraße sehen

Genau genommen ist die Atlantikstraße nur 8,3 Kilometer lang und eine Fahrt auf ihr dauert nicht länger als 2-3 Stunden. Das hängt davon ab, wie viele Stopps Sie unterwegs einlegen möchten.

Die Fahrt entlang der Atlantikstraße kann man auch auf dem Fahrradsattel erleben und wurde 2010 von der Website ut.no zur schönsten Radtour Norwegens gekürt. Obwohl die Radtour sehr beliebt ist, ist sie für Familien mit Kindern in der Hochsaison von Mai bis September aufgrund des starken Verkehrs nicht zu empfehlen.

Aussicht von der Atlantikstraße
FOTO: visitnorthwest.no

Spektakuläre Aussicht auf Eldhusøya

Unterwegs laden mehrere Rastplätze zum Verweilen ein. Günstig gelegen an der Fjordmündung ist Eldhusøya, der größte Ratsplatz entlang der Atlantikstraße. Neben einem großen Parkplatz finden Sie hier ein Servicegebäude mit einem Café, in dem lokale Speisen angeboten werden, eine Touristeninformation und Toiletten. Nach dem Besuch können Sie auf dem Aussichtspfad spazieren gehen, der aus einem Gitter auf Pfählen besteht und um Eldhusøya herumführt. Hier finden Sie spektakuläre Ausblicke - schwebend über dem Gelände.

Aussichtsterrasse in Askevågen

Wenn Sie der wilden Natur auf der Fahrt über die Atlantikstraße so nah wie möglich kommen wollen, ist die von einem Architekten entworfene Aussichtsterrasse in Askevågen ein Muss. Egal, wie das Wetter ist, schaut man hier über unberührte Küstenlandschaft, Meer und Schären hinweg, geschützt durch ein grün gefärbtes Glas.

Kais, Fischerhütten und Bäckerei auf Håholmen

Sie können auch mit dem Boot zum denkmalgeschützten Fischerdorf Håholmen fahren, einem gut geschützten Juwel mit originalen Kaianlagen, Fischerhütten und einer Bäckerei. Seit dem 16. Jahrhundert ist der Ort Hafen, Heimat und Arbeitsplatz für Fischer, Händler und Seefahrer. Hier können Sie am Pier lokale Speisen essen oder in der Wärme der alten Bäckerei sitzen, die jetzt als Kaminlounge genutzt wird. 

Übernachtung an der Atlantikstraße

Die meisten Autotouristen, die über die Atlantikstraße fahren, wünschen sich eine Hotelunterkunft in Molde oder in Kristiansund. In unseren Hotels können Sie ein preisgekröntes Frühstück genießen und es sich in wunderschönen Umgebung - drinnen wie draußen - gemütlich machen.

Kristiansund bietet ebenfalls endlose Möglichkeiten für einen aktiven Urlaub mit Kajakfahren, Tauchen, Windsurfen, Hochseeangeln, Lachsangeln, Wandern und Radfahren. Hier sind unsere besten Tipps für Erlebnisse in Kristiansund.

Erweitern Sie Ihren Radius und erleben Sie ganz Westnorwegen

Die Atlantikstraße ist großartig, aber wenn Sie schon eionmal in dieser Gegend sind, sollten Sie die Gelegenheit nutzen, noch mehr von dem zu erleben, was die Region zu bieten hat.

Südwestlich entlang der Küste, eine halbe Autostunde vom Ende der Atlantikstraße entfernt, liegt das Fischerdorf Bud, das einst der größte Handelsposten zwischen Bergen und Trondheim war. Hier können Sie etwas essen und in der Region gefangene Meeresfrüchte probieren. Wenn Sie selbst angeln möchten, gibt es viele Picknickplätze und Küstenpfade entlang der Straße.

In Bud befinden sich auch das Ergan Kystfort und das Krigshistorisk Museum. Die Küstenfestung Kystfort war im Zweiten Weltkrieg Teil der Verteidigungslinie der deutschen Besatzungsmacht und ist eine interessante Sehenswürdigkeit für Geschichtsinteressierte. Es gibt auch mehrere Orte, an denen Sie lokale Lebensmittel und lokales Kunsthandwerk kaufen können.

Von Molde aus können Sie eine Tagesetappe auf der Passstraße Trollstigen fahren, und in Richtung Ålesund fahren Sie durch das Erdbeerdorf Valldal. Nehmen Sie sich auch Zeit für die Schlucht Gudbrandsjuvet, die Sie in einiger Entfernung vom Trollstigen-Plateau passieren. Auf dem Weg ins Tal ist ein Stopp bei einem der Erdbeerverkäufer, die in der Hochsaison dicht an der Straße stehen, einfach ein Muss. Hier können Sie frisch gepflückte Beeren probieren oder auch eine vollständigere Mahlzeit im Restaurant Jordbærstova einnehmen, wo viele der verwendeten Zutaten von Bauern aus der Umgebung stammen.

Folgen Sie der Straße wieder weiter nach Ålesund, wo Sie viele Sehenswürdigkeiten finden. Die Jugendstil-Stadt Ålesund erscheint öfter bei Nominierungen für die schönsten Städte der Welt und ist daher etwas, das Sie unbedingt erleben sollten, wenn Sie zum ersten Mal den Nordwesten Norwegens bereisen.

Eine der größten Attraktionen von Ålesund ist der Stadtberg Aksla, der unbedingt einen Besuch wert ist. Von hier aus können Sie die Aussicht über die Schären, das Stadtzentrum und die Gebirgsregion Sunnmørsalpene genießen. Um zum Aksla zu gelangen, können Sie entweder die 418 Stufen von Byparken zu Fuß gehen oder über die Straße Borgundveien/Fjelltunveien bis ganz nach oben fahren.

Blick vom Aksla über Ålesund
Foto rechts: Steinar Melby / visitnorthwest.no

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