Thon Hotels gibt Kochtalenten eine Chance

Mit einem neuen Konzept bietet Thon Hotels talentierten Fachkräften in der Küche und im Service die Möglichkeit, ihr eigenes Restaurant mit finanzieller und fachlicher Unterstützung zu betreiben.

Fifty Four

„Es gibt viele tolle Köche und Servicekräfte, die neben einer guten Idee auch das Talent haben, ein eigenes Restaurant zu betreiben“, sagt Johan Love Laursen. „Aber das kostet viel Geld, und für viele sind es finanzielle Fragen, die sie daran hindern, ihren Traum zu verwirklichen.“ 

Laursen ist Food & Beverage Director bei Thon Hotels und der Kopf hinter dem neuen Projekt, bei dem sich Gastronomen darum bewerben können, ihr eigenes Restaurant in den Räumlichkeiten des neu renovierten Thon Hotel Vika Atrium zu betreiben. Das Projekt wird als eine Art Pop-up-Restaurant umgesetzt, in dem verschiedene Akteure 18 Monate lang ihr eigenes Konzept betreiben können. 

„Wir hatten Restauranträume, die wir besetzen wollten, und suchten gleichzeitig nach neuen Wegen, um gute Leute zu rekrutieren“, erklärt er. „Bei uns können sich talentierte Köche und Servicekräfte beweisen, und so kommen wir in Kontakt mit Menschen, die sich sonst vielleicht nie bei uns beworben hätten. 

Eine echte Win-Win-Situation!“

Gute Unterstützung 

Bei dem Projekt geht es auch darum, eine größere Verantwortung für die Weiterentwicklung der Gastronomiebranche zu übernehmen.
„Als einer der größten Akteure bei Hotels und Restaurants in Oslo und Norwegen möchten wir dazu beitragen, die gastronomischen Erlebnisse der Zukunft zu entwickeln“, so Laursen. „Wenn wir damit erfolgreich sind, tragen wir nicht nur zur Entwicklung der Branche bei, sondern machen Oslo auch zu einem noch breiteren und spannenderen kulinarischen Ziel.“

Im Zuge des Projekts übernimmt Thon Hotels die Lohnkosten für Mitarbeiter, die Miete, die Kosten für Rohwaren und sonstige Betriebskosten. Zugleich unterstützt das Unternehmen die Betreiber beim Marketing und bei anderen administrativen Aufgaben. 
Die Restaurantbetreiber erhalten die volle Freiheit, ihr eigenes Konzept zu entwickeln, und müssen den täglichen Betrieb selbst steuern. 

„Sie müssen ein vollwertiges Restaurant mit Servicepersonal, Restaurantchef, Sommeliers und Küchenpersonal aufbauen. Die Idee dahinter ist, ihnen das Gefühl zu vermitteln, wie es ist, ein eigenes Restaurant zu betreiben – aber ohne das finanzielle Risiko.“ 

Ein Geschmack von Afrika 

Als erster tritt der Koch Romeo Johnny an, der Erfahrungen als Koch, Souschef und stellvertretender Küchenchef in mehreren bekannten Restaurants in Oslo mitbringt. 

„Ich wollte schon seit langem mein eigenes Restaurant eröffnen. Ich glaube, davon träumen viele Köche“, sagt Johnny, der ursprünglich aus Liberia stammt. 

Er ist äußerst dankbar für die Möglichkeit, die ihm Thon bietet. 

„Ich habe immer an meine Idee geglaubt, aber es war der Mangel an Startkapital, der mich aufhielt“, sagt er. „Als ich diese Chance sah, musste ich sie ergreifen und mich bewerben.“ 

Ich bin nicht nur froh, dass sie an mein Konzept glauben, sondern es ist auch sehr schön zu wissen, dass man eine gute und kompetente Unterstützung hat. Romeo Johnny

Das im September eröffnete Restaurant trägt den Namen Fifty Four und ist nach der Anzahl der Länder in Afrika benannt. Auf der Speisekarte steht moderne afrikanische Küche, inspiriert von kulinarischen Traditionen aus dem ganzen Kontinent, garniert mit einigen karibischen Einflüssen. 

Johnny glaubt, dass Oslo bereit ist für einen neuen Auftritt auf der kulinarischen Bühne. 

„In Städten wie London, Amsterdam, Berlin und Paris sind moderne afrikanische Restaurants längst sehr populär“, erklärt er. „Mehrere afrikanische Köche haben auch Michelin-Sterne erhalten und dazu beigetragen, die Küche international aufzuwerten. Das ist eine große Inspiration für mich.“

Dafür, dass Johnny von rund 50 Bewerbern ausgewählt wurde, habe es gute Gründe gegeben, erklärt Laursen.  

„Er hatte das gewisse Etwas und eine klare Botschaft davon, was er vermitteln wollte. Für ihn geht es nicht nur um Essen, sondern auch um Kultur und darum, etwas zu präsentieren, was bis heute in der norwegischen Restaurantszene gefehlt hat.

Wir suchten nach etwas Ungewöhnlichem, und das konnte Johnny uns bieten.“ 

Afrikanische Aromen treffen auf skandinavische und französische Gastronomie

Das Fifty Four verbindet afrikanische Küchentraditionen mit moderner skandinavischer und französischer Gastronomie. Das Ergebnis ist eine spannende Karte mit sorgfältig ausgewählten Zutaten, eleganten Präsentationen und Aromen, die von verschiedenen Teilen des afrikanischen Kontinents inspiriert sind.

Fifty Four
Fifty Four
Fifty Four

Ein zeitlich begrenztes Restauranterlebnis

Das Fifty Four im Thon Hotel Vika Atrium ist für einen begrenzten Zeitraum zu erleben. Nutzen Sie die Gelegenheit zu einem außergewöhnlichen kulinarischen Erlebnis, bei dem afrikanische Aromen auf skandinavische und französische Kochkunst treffen.

Fifty Four
Fifty Four
Fifty Four

Suche nach weiteren Talenten

Nach 18 Monaten soll in den Räumlichkeiten des Thon Hotel Vika Atrium Platz für ein neues Konzept geschaffen werden. Ganz gleich, wie erfolgreich das Fifty Four eventuell war. 

„Wir hoffen selbstverständlich, dass das Restaurant ein Erfolg wird und Johnny sein Konzept an einen neuen Ort mitnehmen möchte, gerne auch innerhalb unseres Konzerns“, sagt Laursen. 

„Uns ist es aber auch sehr wichtig, anderen dieselbe Chance zu geben. Es sind so viele talentierte Leute unterwegs.

Und genau darum soll es gehen: Wenn Sie ins Vika kommen, können Sie alle anderthalb Jahre ein neues Restauranterlebnis genießen.“ 

Laursen hofft, dass noch mehr Köche und Servicekräfte dazu inspiriert werden, sich zu bewerben, wenn die nächste Runde ausgerufen wird.

„Wir sind immer offen für neue, spannende Konzepte“, sagt er. „Uns bietet das eine großartige Möglichkeit, um Trends zu testen, Erkenntnisse darüber zu gewinnen, was die Menschen wirklich wollen, und das gastronomische Know-how von Thon Hotels zu stärken.“ 

Für Koch Romeo Johnny geht es nun in erster Linie darum, dass die Gäste sein Konzept annehmen.   

„Ich freue mich darauf, den Leuten den echten Geschmack von Afrika zu vermitteln!“ 


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